Baumfällübung am 14. März 2009
Vielen Mitbürgern im Rodgau ist längst bekannt, dass die Aufgaben ihrer Feuerwehr nicht nur aus dem Löschen von Bränden besteht, sondern auch eine Vielzahl von technischen Hilfeleistungen umfasst.
Hierzu gehört unter anderem auch das Arbeiten mit der Motorkettensäge. Die Gelegenheit dies intensiv zu üben nutze die Feuerwehr Weiskirchen am Samstag den 14. März 2009 in einem Waldstück nördlich der A3.
Dort war in den vergangenen Jahren auf der Trasse einer Fernwasserleitung ein recht stattlicher Baumbewuchs entstanden, der entfernt werden musste. In Absprache mit dem zuständigen Revierförster Bernhard Gerstner und dem Zweckverband Wasserversorgung Stadt- und Kreis Offenbach wurden ca. 45 Bäume gefällt und in Meterstücke geschnitten. Die Tatsache, das in Fallrichtung der Bäume die einzige Zufahrtsstrasse einer nahegelegenen Reitanlage liegt, gab der Übung einen einsatzmäßigen Charakter.
Es stand jeweils nur ein 45minütiges Zeitfenster zur Verfügung, um einen Teil der Bäume zu fällen und anschließend die Zufahrtstrasse für den Verkehr wieder freizuräumen. Hierbei galt es, neben einem zügigen Arbeiten, nicht die nötige Sorgfaltspflicht für eine derart gefährliche Arbeit zu vernachlässigen.
So musste neben der obligatorischen Baumansprache, hierbei gilt es den Schwerpunkt des Baumes, dessen Struktur und die mögliche Fallrichtung zu analysieren, auch jeweils das Anlegen von Fluchtwegen erfolgen. Nach insgesammt 7stündiger Arbeit waren alle Bäume gefällt und zerlegt.
Allen teilnehmenden Feuerwehrleuten hatte das intensive und anstrengende Arbeiten mit der Motorsäge trotzdem viel Spaß gemacht.


